unser Fährpreis-Fest

Foto: Alf Götting

10. April 2010

Hier nun unser (vorläufig letzter) Bericht zu den Fährpreisen.
Viele waren gekommen - mehr als vierhundert Priwaller, aber auch einige Urlauber und Gäste. Sie alle waren willkommen. Das Wetter spielte ebenso mit, wie das von uns engagierte Akkordeon-Orchester.
Gute Laune überall.

Leider kamen nicht alle Priwaller. Einige waren noch im verlängerten Osterurlaub, andere waren krank. Aber es gab auch einige wenige, die sich wohl nicht angesprochen gefühlt hatten - schade! Denn eigentlich war es ein Fest der Priwaller, ein Fest für die Priwaller, für alle Priwaller.
Ein Gemeinschaftsgefühl, gewachsen aus unzähligen Protestaktionen in 2009, gilt es zu bewahren.
Gemeinsam waren wir stark, gemeinsam haben wir unser Ziel erreicht, gemeinsam sollten wir an der weiteren Entwicklung des Priwalls “arbeiten”!

... man saß dichtgedrängt in der Sonne

Es gab Bier, Wein und Bratwurst...

... und dann gab es noch einen Geburtstag: Anja Es als “My fair Lady” gratulierte dazu dem völlig überraschten Jürgen Lehnhausen.

Fotos von: Götting, Vögele, Normann

Einige Stimmen zu den (neuen) Fährpreisen:

  • “...wir haben schließlich ein Recht darauf...”, meinte Barbara Nolde. Sie wohnt seit 35 Jahren auf der Halbinsel.
  • “Ich finde das auch in Ordnung”, sagte Werner Milde, seit 42 Jahren auf dem Priwall.
  • “Für unsere Bewohner ist das natürlich absolut positiv und erfreulich”, erklärte Jürgen Lehnhausen, Direktor des Rosenhofes.

Auch Urlauber stellten fest, dass man auf die Fähre angewiesen ist, da es auf dem Priwall keine Einkaufsmöglichkeiten gäbe. Nicht verschwiegen werden soll, dass die Urlauber das neue Tarifsystem nicht besonders attraktiv finden. “Zum Shoppen mal kurz im Auto zu viert rüber fahren?”, fragten sie. “... schließlich gibt es schöne Geschäfte in der Vorderreihe...”, stellte ein Urlauber fest. Und er hat recht. Der Priwall muss sich entwickeln. Er muss ein Anziehungspunkt werden, auch für Gäste aus Travemünde, eigentlich von überall her. Nur so “rechnen” sich die Fähren, denn nur dann kommen Urlauber auf die Halbinsel, Urlauber, die wir brauchen. Von Natur allein kann niemand leben!


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